Meine erste persönliche Erfahrung mit der Behördennummer hat mir wieder interessante neue Erkenntnisse eingebracht.
Aufgrund ungeklärter Umstände ist mal wieder eine Briefsendung nicht bei mir angekommen ( diesmal meine Lohnsteuerkarte – ist ja nichts wichtiges). Also wollte ich die 115 testen, von der mir ein Bekannter, der beruflich in die Umsetzung integriert ist, nur gutes vorgeschwärmt hat. Dort erfuhr ich dann, dass ich dafür falsch sei, da das Finanzamt Lohnsteuerkarten ausstellt – Ich bin erstaunt, hielt ich das Finanzamt bis heute doch ebenfalls für eine Behörde. Aber das macht ja nix, man lernt schließlich nie aus.
Also rief ich das Finanzamt an, woraufhin mich der freundliche Sachbearbeiter ins Bürgerbüro eingeladen hat. Mit den kundenfreundlichen Öffnungszeiten von 8:30 bis 12:00 und Donnerstags zusätzlich von 14:00 bis 17:00 Uhr. Als Berufstätiger Mitbürger – und nur als solcher laufe ich Gefahr, eine Lohnsteuerkarte zu benötigen, ist dies bei der heutzutage von der Politik geforderten Mobilität (ca. 1 Stunde Fahrzeit – ohne Staus natürlich, also erst nach 17:30 Arbeitsende) muss ich mir also allen ernstes einen halben Tag frei nehmen, um die Unzuverlässigkeit der Deutschen Post AG zu kompensieren.
Manchmal wundert es mich schon, dass in diesem Land überhaupt noch irgendetwas funktioniert!