Stuxnet

 Also bei der Diskussion über „Stuxnet“ ist meiner Meinung nach ein entscheidender Gedankenfehler beteiligt:

Wieviel Nutzen muss so ein Angriff einem Geheimdienst bringen, um dafür folgende 2 Dinge zu riskieren:

1. Die Wirtschaftsmacht eines Quasi-Monopolisten wird geschwächt, nach den Theorien ja sogar im eigenen Land.

2. Weitere Angriffe werden aufgrund des wachsenden Verständnisses für die Anfälligkeit solcher weit verbreiteten Systeme erschwert.

Was ich meine: Es gibt in der Reihe der Betroffenen einige auch für die Geheimdienste nicht unbedingt als „Bauernopfer“ zu sehende, die einen Schaden durch diese Attacke erleiden, unter anderem einen Verlust von Vertrauen und Glaubwürdigkeit. Ob die Systeme von Siemens jetzt auf dunklen Pfaden in den Iran gelangt sind, und ob die Windows-Versionen Raubkopien sind, trägt einfach gar nichtsdazu bei, ob sie von dem Angriff betroffen sind oder nicht.

Möglicherweise – um mal Verschwörungstheorien zu entfalten – sind die Interessen von Microsoft aber auch gar nicht finanzieller Natur, wie viele schon lange vermuten, und Bill träumt in Wirklichkeit tatsächlich von der Weltherrschaft. Und damit ihm zwischendurch nicht die Ressourcen ausgehen, schließt er einen Pakt mit dem Teufel der CIA.

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